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Seitliche G-Kräfte erklärt – Wortbedeutung

Seitwärtskräfte, die Fahrgäste auf Kurven, Übergängen und Helix-Abschnitten seitlich in den Sitz drücken.

Achterbahnelemente

Seitliche G-Kräfte (Laterals) entstehen, wenn sich eine Achterbahn in der horizontalen Ebene ändert – auf überhöhten und nichtüberhöhten Kurven, Helices und Richtungswechseln. Gut gestaltete Laterals sind weich und kontrolliert und tragen zu einem energetischen Fahrerlebnis bei. Schlecht konstruierte oder raue Laterals fühlen sich an, als würde man brutal gegen den Rückhalt oder die Sitzlehne geworfen – unangenehm und oft schmerzhaft.

Enthusiasten unterscheiden zwischen glatten, beabsichtigten Laterals – wie in den weiten Tiefkurven einer klassischen Holzachterbahn – und harten, unbeabsichtigten Laterals durch Gleisverschleiß oder mangelhaftes Engineering. Holzachterbahnen sind besonders für Laterals bekannt: das Spiel im Gleis und die seitliche Energie nichtüberhöhter Kurven gelten als Teil des authentischen Holzachterbahn-Erlebnisses. Sanfte Lateral-Sequenzen in Helix-Passagen – wie bei Balder in Liseberg – werden von Coaster-Enthusiasten oft als Highlights genannt.