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G-Kraft erklärt – Wortbedeutung

Die Beschleunigungseinheit, die Fahrgäste erleben, gemessen in Vielfachen der Erdgravitation (9,81 m/s²).

Achterbahnelemente

G-Kraft (Erdbeschleunigungsäquivalent) misst die Beschleunigung, die ein Fahrgast im Vergleich zur normalen Schwerkraft der Erde erlebt. Positive G-Kräfte (über 1G) drücken Fahrgäste in ihre Sitze, wenn der Zug durch ein Tal oder eine enge Kurve zieht. Negative G-Kräfte (unter 0G) heben Fahrgäste aus ihren Sitzen und erzeugen Airtime. Seitliche G-Kräfte (Laterals) wirken quer zur Fahrtrichtung und schieben Fahrgäste auf Kurven und Übergängen seitlich.

Achterbahnen sind so konstruiert, dass diese Kräfte gezielt sequenziert werden. 4–5G in einem Talboden sind das Merkmal einer kraftvollen First-Drop-Einleitung. Ein kurzer Moment von −0,5G bis −1G auf einem Airtime-Hügel erzeugt das typische Schwebegefühl. Die meisten Bahnen zielen auf 0–5G anhaltende positive Kräfte ab, mit kurzen Spitzen für dramatische Effekte. Anhaltend hohe G-Belastungen über mehrere Sekunden können zu Unbehagen oder Greyout führen; gut gestaltete Coaster balancieren Intensitätspitzen mit Erholungsabschnitten.