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Achterbahnelemente

Vertikallift erklärt – Wortbedeutung

Auch bekannt als: Vertical Lift · 90°-Lifthill

Ein Vertikallift ersetzt die üblichen 30 bis 45 Grad Kettenanstieg durch einen Abschnitt, der im rechten Winkel zum Boden aufsteigt. Weil eine normale Kette samt Rücklaufsperre einen Zug an einer senkrechten Wand nicht zuverlässig hält, arbeiten diese Lifts mit Seil, Catch-Car oder einer Kette mit formschlüssigem Mitnehmer. Die Fahrgäste liegen für die Dauer des Anstiegs auf dem Rücken und blicken direkt in den Himmel – genau dieser Effekt wird eingekauft.

Der Vertikallift ist ein Markenzeichen von Gerstlauers Euro-Fighter- und Infinity-Coaster-Modellen, wo er direkt in einen überhängenden Drop übergeht: Takabisha im Fuji-Q Highland steigt senkrecht auf und fällt dann mit 121 Grad – der steilste Drop aller Stahlachterbahnen. Der Schwur des Kärnan im Hansa-Park nutzt einen 73 Meter hohen Vertikallift in einem geschlossenen Turm, sodass man im Dunkeln hinauffährt. Nicht zu verwechseln mit einem Aufzuglift, bei dem sich das Gleisstück mitsamt Zug hebt.